COACHING FÜR REFERENDARINNEN UND REFERENDARE

BEGLEITUNG AUF DEM WEG DURCH DEN IRRSINN DER LEHRER*INNEN-AUSBILDUNG

Coaching Lehrerausbildung

Das Referendariat ist eine der herausforderndsten Ausbildungsphasen in einem desolaten Bildungssystem. Du unterrichtest bereits eigenständig, trägst Verantwortung für Klassen, Lernprozesse und Beziehungen – und wirst gleichzeitig permanent beobachtet, bewertet und geprüft.

Unterrichtsbesuche, Lehrproben, Gutachten, widersprüchliche Erwartungen von Ausbilder*innen, Schulleitung und Seminar erzeugen einen dauerhaften Druck.

Du funktionierst, bereitest didaktische Unterrichtseinheiten vor – um sie wieder zu verwerfen und neu zu beginnen. Du reflektierst, optimierst – und hast trotzdem das Gefühl, nie zu genügen. Oft sind die älteren und erfahreneren Lehrer*innen nicht gerade eine Stütze.

Körperpsychotherapie Coaching für Referendare

Viele Referendar*innen erleben:

  • anhaltende Anspannung und Erschöpfung
  • Schlafprobleme und Grübelschleifen
  • Angst vor Unterrichtsbesuchen und Bewertungen
  • Selbstzweifel trotz guter fachlicher Kompetenz das Gefühl, ständig „auf der Bühne“ zu stehen und bohrenden Blicken ausgesetzt zu sein, sowohl von pubertierenden Schüler:innen als auch von Kolleg:innen
  • wenig Raum für Fehler, Entwicklung oder Menschlichkeit

Hinzu kommt die emotionale Arbeit mit Schüler:innen: Konflikte, Grenzverletzungen, Überforderung im Klassenzimmer – oft ohne ausreichende Unterstützung oder eine echte Entlastung.

Körperpsychotherapie Frankfurt

Was brauchst du, um diese Zeit gut zu überstehen?

Zunächst braucht es Verständnis für die besondere Situation des Referendariats – ohne Verharmlosung und ohne schnelle Ratschläge.

Dann braucht es einen dich behütenden Raum, in dem alles da sein darf: Angst, Erschöpfung, Wut, Scham, Überforderung, Zweifel – ohne sofort bewertet oder „optimiert“ zu werden.

Körperpsychotherapie Referendare

Wie Körperpsychotherapie im Coaching unterstützt

Körperpsychotherapie arbeitet mit dem, was im Referendariat oft überfordert ist: dem Nervensystem.

1. Regulation von Prüfungs- und Bewertungsstress

Viele Referendar*innen befinden sich über Monate im Dauerstress. Körperpsychotherapeutische Arbeit hilft, Anspannung früh wahrzunehmen und gezielt zu regulieren – vor Unterrichtsbesuchen, Lehrproben oder Prüfungssituationen. Das verbessert Präsenz, Klarheit und Handlungsfähigkeit im Unterricht.

2. Innere Stabilität im Klassenzimmer

Körperpsychotherapie stärkt die Fähigkeit, auch bei Störungen, Konflikten oder unerwarteten Situationen innerlich ruhig zu bleiben. Ein regulierter Körper ermöglicht klare Führung, bessere Kontaktfähigkeit und authentische Autorität – ohne Härte oder Rückzug.

3. Umgang mit Bewertung, Kritik und Selbstzweifeln

Ständige Rückmeldungen greifen oft tief an. Körperpsychotherapeutisches Coaching hilft, Kritik zu verarbeiten, ohne sie zu verinnerlichen. Das schützt vor Selbstentwertung und fördert eine realistische, wohlwollende Selbstwahrnehmung.

4. Abgrenzung in asymmetrischen Machtverhältnissen

Referendar*innen sind strukturell abhängig. Körperpsychotherapie unterstützt dabei, eigene Grenzen wahrzunehmen und zu wahren – innerlich wie äußerlich – auch wenn offene Konfrontation nicht möglich ist.

5. Erhalt von Motivation und pädagogischer Lebendigkeit

Dauerhafte Überforderung lässt viele Referendar*innen innerlich erstarren. Körperpsychotherapeutische Arbeit kann wieder Zugang zu Freude, Kreativität und Sinn im Unterrichten eröffnen – jenseits von Perfektionismus und Angst.

Ziel der Begleitung

Dieses Coaching richtet sich an Referendarinnen und Referendare, die ihre Ausbildung fachlich ernst nehmen – und dabei an ihre Grenzen geraten.

Es geht nicht darum, dich „härter“ oder angepasster zu machen.

Sondern darum, dich innerlich zu stabilisieren, damit du diese intensive Phase bestehen kannst, ohne dich selbst zu verlieren.

Coaching Referendare